Handwerk

Unveränderter Prozess seit 1646

Brink & van Keulen übt dieses Handwerk noch genau so aus wie früher. Für die Herstellung der Kupferteile werden Originalformen aus dieser Zeit verwendet. Auch das Gießen erfolgt noch auf traditionelle Weise: in Brüssel Erde, eine schmierige Sandsorte.

Danach wird von Hand geschliffen, geschliffen und poliert, bis jedes Teil einen brillanten, goldgelben Glanz hat. Mehr als hundert authentische Modelle sind auf diese traditionelle Weise möglich, mit Spannweiten bis zu 250 cm. Die größten Exemplare können mehr als 300 Kilogramm wiegen.

Diese schwereren Modelle haben sich in den letzten 60 Jahren weltweit einen Namen gemacht. In vielen Palästen, Kirchen und Museen sind sie das leuchtende Herzstück.

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Wandleuchter aus dem 19. Jahrhundert

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Guss- und Produktionsprozess

Gussteile für jedes Element

Kupferkronen bestehen aus verschiedenen Teilen, wie den Armen, dem Rumpf und der Kugel. Diese losen Teile werden mit flüssigem Messing in vorgeformten Sand gegossen. Modelle (Gussformen) werden benötigt, um in Sand gießen zu können.

Für den Guss wird eine spezielle Sandart verwendet, die Brüsseler Erde. Die Brüsseler Erde ist eine Mischung aus fetthaltiger Erde und Ton, auch als gelber Ton oder Schwefel bekannt. Mit einer Gussform wird die zu gießende Form in den Sand gepresst, der in einem Gusskasten enthalten ist.

Gießkästen für große Kugelhälften sollten zunächst einige Tage trocknen gelassen werden, damit der feuchte Formsand trocknen kann. Manchmal werden antike Modelle gegossen, und das Originalmodell wird als Gussform in der Brüsseler Erde gedruckt. Nachdem der obere und der untere Schrank übereinander gestellt wurden, werden zwei Gewichte von je 25 Kilo auf die Schränke gelegt. Diese Belastung findet statt, um zu verhindern, dass sich die Schränke während des Gießprozesses ausdehnen.

Kupferschmelze

Zum Gießen wird Messing verwendet. Die Zusammensetzung dieser Legierung besteht aus 65% Kupfer mit 35% Zink. Das Messing wird in sogenannten Broten geliefert. Die Messingbrote werden in einem Tiegelofen geschmolzen.

Wenn das Messing flüssig ist, muss es schnell gegossen werden. Steigt die Temperatur zu stark an, verbrennt zu viel Zink in der Legierung.

Besetzung

Dann wird mit einem Metalllöffel das flüssige Messing aus dem Ofen geschöpft und in die Einfüllöffnung des Formkastens gegossen.

Eröffnung von Castings

Nach etwa 20 Minuten werden die beiden Kabinettteile auseinandergenommen. Das grobe Modell, der Guss, wird zum Abkühlen aus dem Sand genommen. Es ist noch viel Arbeit nötig, um diese Besetzung schön zu gestalten.

Nach dem Gießen wird die Brüsseler Erde zusammengeschaufelt und mit Wasser vermischt. Die Erde kann dann für den nächsten Gussvorgang wieder verwendet werden.

Endbearbeitung des Gussteils

Wenn die Gussteile abgekühlt sind, können die Ausgüsse abgesägt werden. Dann ist der Rohguss sichtbar. Dann werden die Grate vom Gussteil abgeschliffen. Die reinen runden Teile der Krone, wie z.B. die Teile des Rumpfes, werden auf einer Drehbank auf dem Auge gedreht, um die Grate und die Gusshaut zu entfernen. Auf diese Weise sind die Teile nicht völlig identisch.

Danach werden die nicht leicht zu glättenden Teile, wie Arme usw., 24 Stunden lang in einer rotierenden Trommel getrommelt. Die Trommel ist mit kleinen Poliersteinen gefüllt, die die Oberfläche glätten. Im Falle von großen Kupferarmen werden die Teile miteinander verlötet. Es wird das Hartlötverfahren mit Silber verwendet.

Alle Teile der Krone, die fertig sind, werden geschliffen und poliert, bis das Endergebnis spiegelglatt ist. Das Schleifen erfolgt mit einer Bandschleifmaschine. Beim Polieren von Hand wird Polierfett verwendet.

Auf Wunsch können alle Teile der Krone individuell lackiert werden. Alle Teile müssen vor dem Lackieren entfettet werden. Diese Lackierung erfolgt durch Beschichtung der Einzelteile mit Lack. Der verwendete Lack muss etwas flexibel sein. Wenn der Lack zu hart ist, platzt die Lackschicht ab und es kann schnell zu einer Oxidation kommen.

Versammlung

Nachdem die Krone lackiert wurde, werden die Teile zusammengesetzt. Die Montage großer Kronen findet vor dem Aufhängen vor Ort statt. Kleine Kronen werden in der Werkstatt zusammengebaut.
Zuerst wird der Stamm mit der Kupferkugel nach unten montiert. Schließlich werden die Arme an der Krone befestigt; jeder an einer bestimmten Stelle der Krone. Dies geschieht durch identische Markierungen am Arm und an der Stelle am Rumpf, an der der Arm montiert ist.

Elektrische Kronleuchter

Die Arme der elektrischen Kronen werden aus hohlen Messingrohren gebogen. Die Locken werden an die Arme gelötet. Bei der Montage dieser Kronen werden gleichzeitig die elektrische Verdrahtung und die Beleuchtungselemente unsichtbar angebracht.

Unsere Geschichte

Brink & Van Keulen 1646

Brink & van Keulen 1646 B.V. Ursprünglich ein Familienunternehmen, pflegt Brink & van Keulen das Gießereihandwerk des 17. Jahrhunderts durch die Herstellung von Kupferleuchtern höchster Qualität. Durch jahrhundertealten Wissenstransfer hat Brink & van Keulen eine wichtige Rolle bei der Erhaltung des Gießereihandwerks übernommen. Brink & van Keulen hat sich auf die Herstellung, Restaurierung, Bewertung und Vermittlung von altniederländischen Kupferleuchtern spezialisiert.
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Gießereihandwerk aus dem 17. Jahrhundert

Andere Dienste

Brink En Van Keulen Kupfer-Kronleuchter Unsere Geschichte
Wussten Sie, dass

Funktionelles Licht

Seit Jahrhunderten werden historische Gebäude mit Kronleuchtern und Wandleuchtern ausgestattet. Als schöne Verschönerung, aber auch, weil es eine optimale, auf einen Raum zugeschnittene Lichtquelle ist. Jedes Teil in einem Kronleuchter hat seine Funktion:

  • Die Breite der Arme bestimmt den Lichtkranz
  • Die glänzenden Kupferkugeln und Aufhängebügel reflektieren das Licht
  • Böden mit Armen sorgen für zusätzliche Lichtstreuung

 

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